Martin Herzberg:

Im Jahr 1977 – als 16-jähriger Bursche – bin ich ins Berufsleben eingestiegen, mit dem Beginn meiner Lehre.

Zu dieser Zeit hatte ich das Spielen bereits eingestellt.

Spielen ist kindisch, sagte ich mir, und ich bin schliesslich schon so was von erwachsen! Diese Haltung begleitete mich viele Jahre. Ich musste über vierzig werden, um das Spiel ganz neu kennen zu lernen. Und um zu entdecken, dass das Spiel mehr kann, als uns gewinnen oder verlieren zu lassen, begleitet von den entsprechenden Emotionen.

Das Spiel ist des Menschen erster und wichtigster Lernmotor. Zudem ist es die Quelle und der Auslöser für unendlich schöne und freudvolle Lebensmomente. Diese Einsicht verdanke ich meiner Lebens- und Geschäftspartnerin, Gaby Hasler Herzberg. Dankeschön, Gaby, Du hast mein Leben echt bereichert!

Heute trage ich den Titel „Berufsspieler“. Ich bringe Lehrkräften bei, wie das Spiel in Unterrichtssituationen einzusetzen ist. Ich trainiere Teamcoaches und Führungskräfte und zeige ihnen auf, was mit dem Spiel im Gruppenkontext alles möglich ist. Als Hofnarr moderiere ich Kongresse und begleite Tagungen und Klausuren.

Und weil ich finde, dass es wie Medizin wirkt, erteile ich Kurse in Jonglieren.

Viele Infos finden Sie hier: www.spielbar.ch
Mit den Händen in den Hosentaschen
Martin Herzberg